Der European Chinese Culture Exchange e.V. ist ein Verband (ECCE), der sich dem Kulturaustausch verschrieben hat. Er repräsentiert die verschiedenen künstlerischen Sparten und die unterschiedlichen Bereiche kulturellen Lebens in Europa und China. Im ECCE haben sich Mitglieder und Organisationen der Künstler, der Kultureinrichtungen, der kulturellen Bildung, der Kulturvereine und der Kulturwirtschaft zusammengeschlossen. Gemeinsam treten die im ECCE zusammengeschlossenen Partner für den Austausch von Kunst und Kultur in beide Richtungen ein. Sie machen sich für einen lebendigen kulturellen Austausch, der die Vielfalt der Kulturen und kulturellen Ausdrucksformen widerspiegelt, für bestmögliche Kontakt- und Austauschbedingungen sowie für Kunst und Kultur  der verschiedensten Ausprägungen stark. Hierbei folgt der European Chinese Culture Exchange e.V. folgender Satzung

I. Name, Zweck, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein „European Chinese Culture Excange e. V.“ soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

(2) Zweck der Gesellschaft ist der Kultur-Austausch auf der Basis unterschiedlicher kultureller Werte, Einstellungen, und Weltanschauungen der beteiligten Länder. Konkret sind es die Förderung und der Ausbau der Beziehungen zwischen europäischen Ländern und China in allen Kultur-Bereichen. Hierunter versteht der Verein u.a. folgende Bereiche:
Literatur, Kunst, Musik, Fotographie, Film, Sprache, Bildung, Philosophie, Geschichte, Medizin, Wissenschaft, Arbeit, Architektur, politische und zukunftsweisende ökonomische Kontaktunterstützung, subnationale regionale Austauschprogramme u.v.a.m.

Der Verein versteht sich als Vermittlungs- und Austauschplattform für obengenannten Felder mit dem Ziel thematisch passende Ausstellungen, Konzerte, Kooperationen, Projekte, Preise, Vorträge, Konferenzen, Austausche und Programme anzubahnen und/oder durchzuführen. Durch diese Veranstaltungen sollen persönliche Begegnungen zwischen China in all seiner nationalen Vielfältigkeit und den Ländern Europas gefördert werden, um das gegenseitige Verständnis füreinander zu vertiefen und das Leben miteinander leichter und lebendiger zu machen.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht durch:
a) Eintreten für Austausch von allen Arten von Kulturprojekten;
b) Erarbeitung von Konzepten und Empfehlungen, sowie die Formulierung gemeinsamer Projekte und das Eintreten für deren Durchsetzung;
c) Erwirken bestmöglicher Rahmenbedingungen für Kunst und Kultur und anderen Netzwerken;
d) Information seiner Mitglieder und die Information der Öffentlichkeit im Hinblick auf neue Entwicklungen und Projekte, sowie eine internationale Öffentlichkeitsarbeit;
e) Verbesserung der Kooperation der chinesisch-europäischen Kulturbeziehungen;
f) Durchführung/Anbahnung gemeinsamer Veranstaltungen und Projekte;
g) Internationale Kontaktbörse;
h) Die Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben erfolgt auch unter Nutzung institutioneller, projektbezogener Förderungen.

(4) Der Sitz des Vereins ist München.

(5) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

II. Mitglieder und Beiträge

1.) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand. Zusätzlich kann der Vorstand Ehrenmitglieder (ohne Stimmrecht und Beitragspflicht ernennen).

2. ) Die Mitgliedschaft erlischt – durch Tod, – durch freiwilligen Austritt, er muss vor dem 1. November für das folgende Kalenderjahr schriftlich an die Gesellschaft erklärt werden. – durch Ausschluss durch die nächste reguläre Mitgliederversammlung (III. 2e) a)).

3. ) Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird in einer gesonderten verbindlichen Beitragsordnung geregelt, die auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden für jeweils unbestimmte Zeit beschlossen wird.

III. Organe und Institutionen der Gesellschaft

1. ) Vorstand

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für jeweils 3 Jahre gewählt. Er besteht aus dem Präsidenten und 2 Vizepräsidenten. Mindestens eines der Vorstandsmitglieder soll chinesischer Herkunft sein. Wiederwahl ist möglich.
Der Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Präsident ist alleinvertretungsberechtigt, die Vizepräsidenten sind einzeln vertretungsberechtigt.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so wählt der Rest-Vorstand aus den Mitgliedern einen Nachfolger/eine Nachfolgerin.
Der Vorstand kann für seine Tätigkeit für den Verein eine Vergütung erhalten, die Höhe der Vergütung wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Gesamtvorstand schließt den Anstellungsvertrag ab. Die Vorstandsmitglieder sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Geschäftsführer/in

Der Vorstand kann zur Wahrnehmung seiner Aufgaben einen/eine oder mehrere Geschäftsführer/Geschäftsführerin bestellen. Hier gelten die Vorgaben des Geschäftsordnung.

Ausschüsse

Der Vorstand kann zu seiner Unterstützung Ausschüsse berufen. Die Ausschüsse werden vom Vorstand für die Dauer seiner Amtsperiode oder projektbezogen berufen.

(1a) Sitzungen und Beschlüsse des Vorstands

Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die von dem Vorsitzenden (Präsident)/der Vorsitzenden (Präsidentin), bei dessen Verhinderung von einem stellvertretenden Vorsitzenden (Vizepräsidenten)/einer stellvertretenden Vorsitzenden (Vizepräsidentin), einberufen werden. Die Einberufung muss unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung erfolgen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Die Einladung zur Vorstandsversammlung und ihre Durchführung kann auf elektronischen Wege erfolgen. Bei den Sitzungen ist keine körperliche Präsenz erforderlich (Video/Audio-Konferenzen sind möglich).

(1b) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder teilnehmen. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

(1c) Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem Gegenstand der Beschlussfassung zustimmen. (Fliegende Umfrage)

(2) Mitgliederversammlung

(2a) Innerhalb der ersten sechs Monate eines jeden Kalenderjahres ist eine Jahresmitgliederversammlung einzuberufen, zu der mindestens vier Wochen vorher unter Angabe der Tagesordnung in Textform einzuladen ist. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auf schriftlichen Antrag durch mindestens 1/3 der Mitglieder oder durch den Vorstand einberufen werden. Die Einladung zur Mitgliederversammlung und ihre Durchführung kann auf elektronischen Wege erfolgen. Zur Versammlung ist keine körperliche Präsenz erforderlich.

(2b) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt einschließlich eines Tagungsordnungsvorschlags durch ein Vorstandsmitglied, auf Mehrheitsbeschluss des Vorstands hin, sonst durch den Präsidenten. Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Leiter der Versammlung und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Leiter der Versammlung ist, wenn die Versammlung nichts anderes beschließt, der Präsident.

(2c) Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Korporative Mitglieder haben jeweils nur eine Stimme. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, soweit das Gesetz oder diese Satzung keine andere Mehrheit zwingend vorschreibt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag

(2d) Satzungsänderungen erfordern eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine 9/10 Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder vertreten ist (Video-/Telefonanwesenheit ist zulässig).

(2e) Sitzungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist für Folgendes zuständig:
a) Beschluss über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern,
b) Beschluss über Mitgliedsbeiträge und Umlagen,
c) Beschluss über die Änderung der Satzung,
d) Beschluss über die Auflösung des Vereins.
e) Beschluss über den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr,
f) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands,
g) Beschluss über die Bestellung von zwei Kassenprüfern / Kassenprüferinnen und zwei Stellvertretern/ Stellvertreterinnen für die Dauer von drei Jahren,
h) Entlastung Vorstand nach Vorlage des Kassenberichts

(2f) Einberufung der Mitgliederversammlung Mindestens einmal im Jahr findet die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene (email/fax/Postadresse) Adresse gerichtet ist.
Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens zwei Wochen vor einer Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich Ergänzungen der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter/die Versammlungsleiterin hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzungen bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.

(2g) Außerordentliche Mitgliederversammlung Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn ein Drittel der Mitglieder dieses schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen. Für das Verfahren der Einberufung gilt das Verfahren der Mitgliederversammlung entsprechend.

(3) Rechte und Pflichten der Mitglieder Die Mitglieder sind berechtigt, sich durch den Verein beraten, informieren und unterstützen zu lassen.
Die Mitglieder sollen den Verein über Vorgänge in ihrem Interessenbereich, die die Tätigkeit des Vereins betreffen, informieren.

(4) Beschlussfassung

Die Mitgliederversammlung wird von dem Vorsitzenden (Präsidenten)/der Vorsitzenden (Präsidentin), bei dessen/deren Verhinderung von einem der stellvertretenden Vorsitzenden (Vizepräsidenten)/von einer der Stellvertretenden Vorsitzenden (Vizepräsidentinnen) geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter/die Versammlungsleiterin. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der dieser vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter/die Versammlungsleiterin. Die Abstimmung muss geheim durchgeführt werden, wenn die Mehrheit von 1/3 der Stimmberechtigten dies beantragt. Bei Wahlen muss geheim gewählt werden, wenn ein Stimmberechtigter das beantragt. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder vertreten ist (Video/Telefonanwesenheit ist zulässig). Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse, soweit es in dieser Satzung nicht abweichend geregelt ist, mit einfacher Mehrheit der Stimmen der anwesenden Stimmenberechtigten; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins und zur Änderung des Zwecks des Vereins eine 9/10 Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.

(5) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das von dem Versammlungsleiter/der Versammlungsleiterin und dem Schriftführer/der Schriftführerin zu unterzeichnen ist.

IV. Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen.

(2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, ist der Vorsitzende (Präsident)/die Vorsitzende (Präsidentin) vertretungsberechtigter Liquidator.

(3) Bei Auflösung des Vereins beschließt der Vorstand einstimmig darüber, wem das Rest-Vermögen des Vereins nach Abwicklung aller finanziellen Verpflichtungen zufallen soll.

4) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grunde aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

V. Schlussbestimmungen

Der Gerichtsstand ist München. Es findet deutsches nationales Recht Anwendung. Der Verein soll nach dieser Satzung zur Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht München eingetragen werden und damit den Zusatz „e.V.“ führen.

München, 3. 11. 2017

Dr. Uwe Kullnick
Max-Beckmann-Str. 41, 81735 München

Lu Scholten
Rue de Belleville, 75020 Paris, France

Susanna Bummel-Vohland
Prinzenstrasse 63, 80636 München

Chen Hao
Level 15, Jiatian International
No.216 Taibai South Road, Xi’an
710065 Shaanxi Province, China

Wei Zhaohui 
Wei Zhaohui: 2-1-265,
Zhong Hua Shijicheng, Keji West Road,
Yanta District Xi’an 710066 Shaanxi Province,
China

Agen Group China
No2. West Xixieq
Qi road , Yanta District 710065 Xi’an
Shaanxi Province   China
i.V. Chen Hao

Shaanxi Cultural Industry Promotion Assosiation
i. V. Lu Scholten, Feringastrasse 9, 85774 Unterföhring

 

 

 

Der Verein ECCE e.V.  wurde im Dezember 2017 ins Vereinsregister München eingetragen.